Die Blätter heimischer Bäume und Büsche
Diese Seiten sollen eine einfache Möglichkeit eröffnen, nach Blättern heimische Gehölze zu bestimmen. Sie sind für Laien und für den Biologieunterricht in Schulen gedacht. Die Zusammenstellung soll nach und nach ergänzt werden. Alle Bilder sind vom Verfasser. Wenn nichts anderes angemerkt ist, ist die Größe auf einem 17´´-Bildschirm etwa die natürliche Größe. Ich bin dankbar für konstruktive Kritik und Anregungen, die Sie bitte an poltz@biologie.uni-siegen.de senden. Vielen Dank!


Nadelhölzer
Inhalt:

Douglasie
Eibe
Fichte
Lärche
Schwarzkiefer
Weißtanne
Weymoutskiefer



Douglasien oder Douglas-Fichten (Pseudotsuga menziesii) stammen aus Nordamerika und werden bei uns manchmal angepflanzt. Ihre weichen, etwas längeren Nadeln duften nach Zitrone, wenn man sie reibt. Die Zweige sind am Stamm sehr locker angeordnet.
Die Eibe (Taxus baccata) finden wir meist angepflanzt in Parks oder Gärten, oft in der Säulenzuchtform. Die Nadeln sind relativ breit, weich und zweizeilig an den Zweigen angeordnet. Bis auf das Fleicsch der roten, schleimigen Früchte sind alle Teile der Pflanze stark giftig. Das Holz ist sehr zäh und eignet sich zum Bau von Flitzbögen.
Ausschnitt der Rinde
Die Fichte (Picea abies) ist der "Brotbaum" der Waldbesitzer, weil sie besonders schnell wächst. Die Nadeln sind um den Trieb herum angeordnet. Eine Fichtenart ist die Stachelfichte (Picea pungens), deren blaue Form bei Weihnachtsbaumverkäufen als "Edeltanne" angeboten wird.
Ausschnitt der Rinde
 


Blaufichte

Die Lärche (Larix decidua) ist der einzige heimische Nadelbaum, der im Herbst seine zuvor gelb verfärbten Nadeln verliert. An einem Kurztrieb sitzt ein Büschel weicher, hellgrüner Nadeln. Das Holz ist rötlich und lebhaft gemasert.
Ausschnitt der Rinde
Die Schwarzkiefer (Pinus nigra) ist ein typischer Baum auf Sandböden. An einem Kurztrieb sitzen immer zwei lange Nadeln.
Ausschnitt der Rinde, oberer Stammbereich


Ausschnitt der Rinde, unterer 
Stammbereich

Die Weißtanne (Abies alba) ist in Mittelgebirgswäldern, wie dem Schwarzwald heimisch und wird inzwischen wieder mehr angepflanzt. Die Zweige sind mit Nadeln bestanden, die auf der Oberseite grün-glänzend und auf der Unterseite weißlich aussehen. Die Zapfen von Tannen stehen aufrecht auf den Zweigen und verlieren ihre Schuppen und Samen, bevor sie abfallen.
Oberseite

Unterseite
Die Weymoutskiefer (Pinus strobus) wird bei uns gelegentlich in Parks und auch in Wäldern angepflanzt. Ihre weichen Nadeln, die etwas kürzer sind als die der Schwarzkiefer, stehen immer zu fünft an einem Kurztrieb (bei der Schwarzkiefer zu zweit). Auch die Rinde unterscheidet sich deutlich von der der Schwarzkiefer.
Ausschnitt der Rinde